Zweiter Wettkampftag: Top-Athleten auf schnellem Eis / Staffeln versprechen Spannung

Zweiter Wettkampftag in der EnergieVerbund Arena: 2087 Zuschauern sahen packende Rennen der absoluten Weltspitze.

Auf der 1000 Meter-Distanz setzte sich Park Ji Won (Südkorea) vor Shaolin Sandor Liu (Ungarn) und Kazuki Yoshinaga (Japan) durch. Der Rostocker Adrian Lüdtke belegte in der Endwertung Rang 14; Leon Kaufmann-Ludwig wurde 16. Bei den Damen siegte Kim Ji-Yoo (Südkorea) vor Courtney Lee Sarault (Kanada) und Suzanne Schulting (Niederlande).

Über 1500 Meter sicherten sich die Südkoreanerinnen Choi Min-jeong und Noh Ah-rum den Sieg vor Han Yu Tong aus China. Bei den Herren behauptete sich Ziwei Ren aus China vor Sven Roes (Niederlande) und Kim Dagyeom (Südkorea). Der Dresdner Christoph Schubert kämpfte sich ins B-Finale und belegte am Ende Platz 14. Newcomer Robin Bendig stürzte im Halbfinale und kam bei seinem Weltcup-Debüt letztlich auf Rang 20 ein.

In der Mixed-Staffel siegte Ungarn vor Russland und Frankreich.

Adrian Lüdtke: „Es war ziemlich knapp auf der Zielgeraden. Ich wusste von Beginn an, dass in diesem Lauf viel passieren kann. Ich habe versucht in der letzten Runde noch etwas rauszuholen, leider hat es am Ende nicht ganz gereicht. Aber ich ziehe aus dem Rennen viel Motivation für die nächsten Aufgaben. Die Sportler riskieren auf dem Eis hier in Dresden extrem viel, es ist für die Zuschauer super-spannend.“

Christoph Schubert: „Ich bin mit dem Wettkampf absolut zufrieden. Ich konnte mich zeigen, viel überholen und blocken. So kann es weitergehen!“

Stuart Horsepool, Bundestrainer: „Das war ein guter Tag für uns! Robin Bendig hat einen richtig guten Job gemacht bei seinem Debüt im Weltcup. Dass er es so weit geschafft hat, spricht für sich. Christoph Schubert habe ich noch nie in einer so guten Verfassung erlebt wie heute. Er hat viele richtige Entscheidungen getroffen, der Druck war groß vor der Heimkulisse. Leon Kaufmann-Ludwig hat einen sehr schweren Lauf erwischt, sich aber auch gut verkauft. Und Adrian Lüdtke hat ebenfalls nur ganz knapp das Halbfinale verpasst.“

Die Weltcup-Session am Sonntag, 9. Februar startet um 13 Uhr. Zu erleben gibt es dann u.a. auch die Entscheidungen in den Staffel-Wettbewerben.  

Foto: Martin Holtom